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Etwas zum Nachdenken Sinngemäße Aussagen aus der Broschüre über die Synergetik April 2002, Autor Bernd Joschko Sorge für Dich selbst - die anderen können es nicht! Das Universum ist ganzheitlich Die Vorstellung, das Universum bilde ein unteilbares Netzwerk, das die Welten der Natur und des Menschen einschließt - ein Geflecht, in dem jedes noch so unbedeutende Ereignis mit jedem anderen Ereignis verbunden ist - diese Vorstellung hat uns bis in die Anfangszeit der modernen Wissenschaft begleitet. Berühmte Namen wie Pythagoras, Hippokrates und Plato stehen dafür. Plato schrieb schon 280 v. Chr. (Der Staat):"Die Behandlung eines Teils sollte nicht versucht werden ohne die Behandlung des Ganzen. Es sollten keine Bemühungen unternommen werden, den Körper ohne die Seele zu kurieren und wenn Kopf und Körper wieder gesunden sollen, muss man zuerst den Geist behandeln. Dies ist als erstes zu beachten. Lass dich von niemandem überreden, den Kopf zu heilen, bevor er dir nicht seine Seele zu heilen gegeben hat. Denn das ist heutzutage in der Behandlung des menschlichen Körpers der große Fehler, dass Ärzte als erstes die Seele vom Körper trennen." Das mechanistische Weltbild Galilei, Descartes, Newton und andere lieferten dann im 17. Jhdt. das mechanistische Weltbild, das auch heute noch Grundlage der modernen Medizin ist. Der leidende Mensch wird zur Maschine reduziert. Die wissenschaftlichen Theorien und Methodeansätze werden versucht auf die Grundnaturwissenschaften der Newtonschen Physik und Chemie zurückzuführen. Dies gelingt nicht. Dabei sind diese inzwischen längst überholt: d.h. die moderne Medizin hat keine wissenschaftliche Basis mehr. Albert Einstein brachte mit seiner Relativitätstheorie - Werner Heisenberg einige Jahre später mit seiner Quantentheorie - wieder die ganzheitliche Sichtweise in das Forscherbewußtsein: Situationen wurden wieder in ihrer Gesamtheit betrachtet. Alles hängt zusammen David Bohm entwickelte die holografische Ordnung des Universums: alles ist in Allem enthalten. Darin lässt sich auch die Sichtweise der Synchronizität des C.G. Jung integrieren: der Zufall ist tiefste Absicht, Ereignisse stehen immer in Wechselwirkung. Der Biochemiker Rupert Sheldrake prägte den Begriff der Morphogenetischen Felder: Die Entwicklung eines lebenden Organismus wird durch eine Art holistisches Kraftfeld gesteuert. Alle lebenden Organismen bestehen zwar letztendlich aus Atomen und Molekülen, aber Leben beinhaltet auch ein Organisationsmuster, das aus Netzwerken besteht. Die Kybernetiker übertrugen diese Einsicht auf das Gehirn als neuronales Netzwerk: Das Gehirn kommuniziert als ein riesiges Miteinander und untereinander verwobenes Netzwerksystem. Es ist nichtlinear und beinhaltet damit die Fähigkeit zur Rückkopplung und der Selbstregelung: Es ist zur Selbstorganisation fähig. Schon 1943 veröffentlichte der Gehirnwissenschaftler W. Mc-Culloch erste Forschungsergebnisse. Der Physiker Heinz von Foerster wurde in den fünfziger Jahren ein wichtiger Vermittler der Idee der Selbstorganisation. Das Rätsel des Lebens: Selbstorganisation Der Chemiker und Physiker Ilya Prigogine bekam für die Theorie der „dissipativen Strukturen" den Nobelpreis. Er untersuchte physikalische und chemische Systeme und erweiterte den Begriff der Selbstorganisation um die Fähigkeit der Bildung neuer Strukturen und Verhaltensweisen. Er untersuchte Systeme fernab vom Gleichgewicht und beschrieb sie mit nichtlinearen Gleichungen. Der Biochemiker Manfred Eigen, Nobelpreisträger, prägte den Begriff der molekularen Selbstorganisation um der Lösung des Rätsels um den Ursprung des Lebens näher zukommen. Er untersuchte in den sechziger Jahren die vorbiologische Phase der Evolution und entdeckte, dass die Wurzeln des Lebens offenbar bis ins Reich der leblosen Materie hinabreichen. Er erweiterte Prigogine's Theorie um den Begriff der chemischen Hyperzyklen. Diese sind zur Selbstorganisation, Selbstreproduktion und Evolution fähig, können sich auch selbst kopieren und Kopierfehler korrigieren. Diese Fähigkeit kennt man nur von lebenden Systemen: in der Bildung der genetischen Struktur. Das Gehirn arbeitet mit Selbstorganisation Der Gehirnwissenschaftler Maturana prägte 1970 den Begriff der Autopoiese „Selbermachen". Die Wahrnehmung ist nicht die Darstellung einer äußeren Realität, sondern die ständige Herstellung neuer Beziehungen innerhalb des neuronalen Netzwerkes. D.h. die Aktivität der Nervenzellen spiegeln keine vom Lebewesen unabhängige Umwelt und folglich ist es nicht möglich im Gehirn eine Konstruktion einer absoluten existierenden Außenwelt herzustellen: Das Nervensystem arbeitet in einem kreisförmigen Organisationsprozess: Leben ist ein ständiger Prozess der Kognition und dieser ist selbstorganisierend - es macht sich ständig selbst. „In einem lebenden System ist das Produkt seiner Operation seine eigene Organisation". Lebende Systeme errichten eine eigene Grenze, sind fernab vom Gleichgewicht und benötigen einen ständigen Energiedurchfluss. Selbstorganisation produziert eine Struktur auf der materiellen Ebene und gleichzeitig ein Informationsebene, diese durchdringen sich. Leben besteht daher aus beiden Komponenten: Die Organisation von Information errichtet ein Informationsmuster und dieses materialisiert sich gleichzeitig. Die Erde lebt Diese Sichtweise hat auch Lovelock in seiner Gaia-Theorie aufgestellt: Die Erdatmosphäre ist ein offenes System, fern vom Gleichgewicht, das durch einen ständigen Energie- und Materialfluss charakterisiert ist. Die Erde ist somit ein lebendes sich selbst organisierendes ständig sich entwickelndes System. Man glaubte bisher, aus der Anschauung der mechanistischen Physik, die Erde sei ein lebloser Planet aus Stein, Wasser und Luft, indem zufällig das Leben die „richtigen" Bedingungen fand und sich anpasste. Die Gaia-Theorie sagt dagegen, dass das Leben selbst die Bedingungen für seine eigene Existenz erschafft: die Erde ist ein Teil des Lebens. Diese neue Sicht hat sich nach anfänglichem starkem Widerstand mittlerweile bestätigt und in den Forscherkreisen durchgesetzt. Die lebendige Natur ist etwas Geistvolles und Intelligentes, hat keinen Plan oder Absicht und die zentralen Beschreibungen sind: Der ständige Fluss von Energie und Materie durch ein offenes System mit einer Organisationsgrenze, der stabile Zustand fern vom Gleichgewicht, die zentrale Rolle von Rückkopplungsschleifen und dadurch das Auftreten neuer Ordnungsmuster durch Selbstorganisation und die mathematische Beschreibung in Form von nichtlinearen Gleichungen. Synergetik: Die Lehre vom Zusammenwirken Anfang der sechziger Jahre gelangte es dem Physiker und Mathematiker Hermann Haken - als Vater der Lasertheorie bekannt - den Begriff der Selbstorganisation in die physikalische Welt zu integrieren und er schuf damit ein Bindeglied zwischen der Quantenwelt und der klassischen Physik. Er zeigte auf, dass neue Ordnungszustände sich aus einer Selbstorganisation entfalten. Damit schuf er den Boden zur Entdeckung allgemeiner Begriffe der Physik des Nichtgleichgewichtes, die vorher nicht beschreibbar waren und begründete eine neue Disziplin, die Synergetik: die Lehre vom Zusammenwirken. Er ging damit knapp am Nobelpreis vorbei, vielleicht auch deshalb, weil er dadurch ein neues Paradigma kreierte und dieses nicht so schnell von den etablierten Forschern akzeptierte wurde. Heute ist er Pionier auf dem Gebiet der Entwicklung eines synergetischen Computers. Er erkannte, dass die Wahrnehmungsarbeit des Menschen einer ständigen Symmetriebrechung unterworfen ist und er überträgt diese Art der Musterverarbeitung erfolgreich auf sein Computermodell. Synergetik Methode Speziell seine Erkenntnisse - unter Berücksichtigung der Theorien der Nobelpreisträger Prigogine und Eigen bilden den Theoriehintergrund der Synergetik Methode, in der diese Sichtweise auf die Ebene der Informationsverarbeitung des Bewusstseins und des Unterbewusstseins übertragen wurde. Anfang der 80iger Jahre lernte Bernd Joschko Hermann Hakens Synergetik kennen. Vor 10 Jahren definierte er seine pragmatische Methode - die viele Erfahrungen aus unterschiedlichen Selbsterfahrungs-Methoden integriert - als Synergetik Methode. Sie überträgt Hakens Sichtweise auf die Ebene der inneren Energiebilder. Synergetik Methode arbeitet mit der Selbstorganisation des Gehirns Die neuronalen Verknüpfungen, Muster und Netzwerke sind im Entspannungszustand vom Klienten als .,innere Bilder" wahrnehmbar, mit Gefühlen und Körperreaktionen erfahrbar und somit durch erneute „innere Verarbeitung" synergetisch veränderbar. Es kann sehr eindeutig bestätigt werden, dass diese innere Musterverarbeitung den Gesetzen der Selbstorganisation unterliegt und somit gezielt synergetisch neue Ordnungszustände erzeugt werden können. Die Produktion von Gesundheit ist somit von jedem selbst herstellbar. Damit kann durch Anwendung dieser Methode eine Verbindung der Wechselwirkung des Körpers, des Geistes (Interpretation und Wertung) und der Seelenbilder aufgezeigt werden. Die Ergebnisse der nunmehr 10 jährigen Forschung - die vor 5 Jahren auch auf die Bearbeitung von sog. unheilbaren Krankheiten *) ausgedehnt wurde, berechtigen zu der Arbeitshypothese, dass alle Krankheiten in den neuronalen Verbindungen - Matrix - repräsentiert sind und diese durch synergetische Bearbeitung ,,von innen heraus" vom Klienten selbst aufgelöst werden können. Es gibt allerdings einige methodisch bedingte Einschränkungen. Wissenschaftliche Basis Die der Synergetik Methode zeigt erstmalig im der Gesundheitsumgebung eine wissenschaftliche Grundlage, die alle neuen Systemansätze beinhaltet und nicht mehr auf der körperlichen Ebene Symptome bekämpfen muss, sondern direkt auf der Primärebene der Entstehung von Krankheiten diese ursächlich auflösen kann. Die neue Wissenschaft der Psvchoneuroimmunologie unterstreicht diese Arbeitsebene, da sie allen psychischen Ereignissen eine neuronale Prägung zuschreibt und diese sind direkt mit immunologischen Reaktionen verknüpft, die wiederum gleichzeitig auf die Organebene und die körperlichen Strukturebene weiterwirken. Ende des Auszuges aus der Broschüre *) Mit diesen Feststellung wird hier nicht die heutige klassische Medizin in Frage gestellt. Grundsätzlich ist immer eine Zusammenarbeit mit den Ärzten aus folgenden Gedanken heraus erwünscht und notwendig. Nach einer erfolgreichen Behandlung des Arztes ist das Symptom beseitigt - Ist aber auch die Ursache, die die Behandlung erforderlich machte, auch "beseitigt" ? Ist der Arzt auf die Zusammenhänge von Körper und Seele eingegangen - hat er sich hier mehrere Stunden, Tage ........ hierfür Zeit genommen? Wäre denn das überhaupt mit unserem Kostendruck in Gesundheitswesen vereinbar und bezahlbar? Das seelische/geistige Problem, das hinter dem Symptom steckt, hat sich auch nicht in Stunden, Tagen oft auch nicht in Monaten aufgebaut. Es wurde manchmal über Jahre hinweg eingebrannt. Hat der Betroffene nicht auch hier zu Pflicht seine "Seele" (analog zu. Plato) einer Gesundung hinzuzuführen? Oder anders ausgedrückt - wird denn die Behandlung durch den Arzt, die Seele/Geist des Betroffenen automatisch nicht mehr den Themen ausgesetzt, die ursprünglich zu dem Problem geführt haben? Die Antwort hierauf kann sich jeder selbst, aus seiner Sichtweise, geben - egal ob als Betroffener, Arzt, als Gegner oder Befürworter der Synergetik Methode |
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